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Aus der Gemeinderatssitzung

Zur Vorbereitung seiner Kaufentscheidung besichtigte der Neulinger Gemeinderat das Firmengebäude Südweg 3 in Göbrichen. Seit vielen Jahren hat dort die Gemeinde für den Kindergarten „Mohnblume“ im Erdgeschoß Räume angemietet.

Zur Vorbereitung seiner Kaufentscheidung besichtigte der Neulinger Gemeinderat das Firmengebäude Südweg 3 in Göbrichen. Seit vielen Jahren hat dort die Gemeinde für den Kindergarten „Mohnblume“ im Erdgeschoß Räume angemietet.
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Kindergarten „Mohnblume“ – Erwerb des Grundstücks Südweg 3


Der Neulinger Gemeindekindergarten „Mohnblume“ ist seit vielen Jahren in angemieteten Räumen im Erdgeschoss des Firmengebäudes Südweg 3 in Göbrichen untergebracht. Dieses Gebäude steht zum Verkauf an. Während man bisher von einem Kauf Abstand nahm, hat sich bei der diesjährigen Kindergartenbedarfsplanung herausgestellt, insbesondere in der Kleinkindbetreuung ein höherer Bedarf besteht als bisher angenommen. Jetzt wurde im Gemeinderat diese Thematik eingehend beraten. Bürgermeister Michael Schmidt wies darauf hin, dass die Erfahrungen mit den Betreuungsangeboten in der Gemeinde zeigen, dass die Eltern immer mehr auf eine Betreuung der Kinder unter drei zurückgreifen.

Das Gebäude Südweg 3 mit seinen drei Stockwerken biete die Möglichkeit, im bisherigen Kindergartenbereich im Erdgeschoss die Kleinkindgruppen unterzubringen und im ersten Obergeschoss die Kinderbetreuung einzurichten, wobei Varianten möglich seien. Da auch im zweiten Obergeschoss die Einrichtung weiterer Kinderbetreuungseinrichtungen möglich ist, kann man auf den künftig zu erwartenden Platzbedarf auf längere Zeit rasch und flexibel reagieren, so der Schultes. Der Kommunalverband Jugend und Soziales (KVJS) wie auch Kindergartenleiterin Suzan Ölmez bestätigen, dass die Räumlichkeiten nach entsprechenden kindgemäßen Umbauarbeiten sehr gut geeignet sind, ein multifunktionales Betreuungsangebot zu schaffen.

Wie Bauamtsleiter Ralf Kilgus berichtete, wurde mit Kreisbauamt und Architekt auch untersucht, welche Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen notwendig sind. Beispielsweise sind Außenfluchttreppen notwendig und es müssen die Geländer im Haus kindergerecht ergänzt werden. Ein Aufzug kann im Treppenhaus problemlos eingebaut werden. Für den Kindergartenbetrieb sind einige Wände sind zu versetzen und Sanitärraume herzustellen. Kilgus beziffert die Ertüchtigungskosten für beide Oberschosse mit knapp 500.000 Euro.

Kämmerer Rolf Elsäßer beziffert die Gesamtinvestitionen mit Grunderwerb und Baumaßnahmen mit zusammen 1,75 Millionen Euro. Mindestens rund 145.000 Euro sind als Zuschuss des Bundes zu erwarten. Außerdem rechnet Elsäßer dagegen die ersparten Mietzahlungen für die angemieteten Räume von „Mohnblume“ von jährlich über 35.000 Euro und die voraussichtlichen Mieteinnahmen aus der Tiefgarage im Untergeschoss. Bei einem Kindergartenneubau wäre mit Baukosten (ohne Grunderwerb und ohne Ausstattung) von mindestens 2,5 Millionen Euro zu rechnen. Bei der eingehenden Diskussion im Ratsgremium bestätigte Kindergartenleiterin Ölmez, dass die Kindergärten „Mohnblume“ und „Arche Noah“ (Träger Evangelische Kirchengemeinde) sehr gut zusammenarbeiten. Bürgermeister Bürgermeister Schmidt sieht derzeit keinen Bedarf, hier organisatorisch etwas zu ändern. Auch die Frage nach einer Zukunftskonzeption für die Kinderbetreuung in Neulingen kam auf.

Schmidt sieht hier zukünftig Planungsbedarf für den Ortsteil Bauschlott mit Blick auf die Notwendigkeit, dass der ältere Kindergarten „Villa Kunterbunt“ in absehbarer Zeit eventuell ertüchtigt werden muss, auch auf die Einbeziehung von Räumen der Friedrich-Weinbrenner-Schule in die Kinderbetreuung. Er regte deswegen einen Klausurtagung an. In der Oktobersitzung soll über den Erwerb des Gebäudes Südweg 3 und die Ausbauvarianten entschieden werden.


Neubau Häckselplatz Göbrichen

Die Vergabe der Abbruch-, Erd- und Wegebauarbeiten für den Neubau Häckselplatz Göbrichen an eine Maulbronner Firma zum Angebotspreis von 250.000 Euro veranlasste bei der Beratung in der vorletzten Ratssitzung die Suche nach Einsparungsmöglichkeiten. Wie Bauamtsleiter Ralf Kilgus dem Rat mitteilte, wurden Einsparungen durch den Entfall von Leistungspositionen, bei Lärmschutzwall oder durch den Wegfall einer zweiten Ausfahrt mit Umfahrung einschließlich einer Asphalttragschicht überprüft. Nach Rücksprache mit dem Enzkreis, als Betreiber des künftigen Häckselplatz, können Bodenverbesserungsmaßnahmen und eine Betonplatte als Standort für den Grüncontainer entfallen. Dies spart 22.000 Euro ein. Durch die Anlage eines Lärmschutzwalles können die Entsorgungskosten für 1.220 m³ Aushubmaterial in Höhe von 12.000 Euro eingespart werden. Die zweite Ausfahrt soll aus Zweckmäßigkeitsgründen erhalten bleiben und, weil durch ergänzende Baumaßnahmen keine Kosten eingespart würden.

Nachricht vom: 05.10.2017