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Großes Lob für den ehrenamtlichen Taubenbeauftragten Roland Rogers – Neulinger Gebäude von 1,5 Tonnen Taubenkot verschont geblieben

Taubenbeauftragter Roland Rogers

Taubenbeauftragter Roland Rogers
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Seit einem Jahr kümmert sich Roland Rogers (Foto) beim Neulinger Taubenhaus-Projekt um rund 120 verwilderte Stadttauben, die durch „Geburtenkontrolle“ an der Vermehrung gehindert werden sollen.

Roland Rogers, der ehrenamtlichen Taubenbeauftragte der Gemeinde Neulingen, unterrichte nach einjähriger Praxis den Gemeinderat über die erfolgreiche Arbeit zur Reduzierung des Bestandes an verwilderten Stadttauben in allen drei Ortsteilen. Roger erhielt große Anerkennung seitens Bürgermeister Michael Schmidt und des Ratsgremiums. Auch wurde beschlossen, nach diesem Erfolg das Taubenprojekt fortzusetzen. Vor einem Jahr starte das Neulinger Taubenkonzept gegen die Verschmutzung von Gebäuden durch Taubenkot. Nach der Idee von Roland Rogers, die Zahl der verwilderten Stadttauben durch „Geburtenkontrolle“ im Taubenhaus deutlich zu reduzieren, errichtete außerhalb von Göbrichen die Gemeinde ein geräumiges Holzhaus. Dies dient als Aufenthalts- und Brutstätte für etwa 150 Tauben mit den notwendigen Sitz und Brutregalen.

Rogers, selbst Brieftaubenzüchter, baute dazu noch eine große Außen-Voliere, um Freiraum für den Bewegungsdrang der Tiere zu haben. Die Tauben wurden an öffentlichen Gebäuden und auf Privatgrundstücken durch anfüttern gefangen. Wie Rogers berichtet sind derzeit rund 120 Stadttauben in der Unterkunft. Im Monat werden zwischen 50 bis 60 Taubeneier durch Gips-Eier ausgetauscht. Dadurch konnte verhindert werden, dass sich der Stadttaubenbestand in Neulingen in einem Jahr nicht vervierfacht, also auf knapp 500 Tauben erhöht hatte.

Durch Rogers Arbeit konnte auch verhindert werden, dass 1.560 kg Taubenkot auf den Dächern und auf den Gebäude-vorsprüngen der Neulinger Gebäude landeten. Er konnte den „Taubenmist“ vor allem Kleingärtnern zur natürlichen Düngung der Pflanzbeete zur Verfügung stellen. Roland Rogers und seine Ehefrau Iris Schnall, die vor allem in der Mittagspause die Tauben füttert, haben täglich etwa eineinhalb Stunden mit dem Taubenhaus zu tun. Dazu kommt noch die wöchentliche Grundreinigung. Auf das Jahr umgerechnet wurden 600 ehrenamtliche Arbeitsstunden erbracht. Da auf Dauer dieser tägliche Einsatz mit einer Person alleine nicht zu bewältigen ist, wäre es Rogers größter Wunsch, dass vor allem für den Krankheits- oder Urlaubsfall eine Vertretungslösung gefunden wird.

Seit einem Jahr kümmert sich Roland Rogers (Foto) beim Neulinger Taubenhaus-Projekt um rund 120 verwilderte Stadttauben, die durch „Geburtenkontrolle“ an der Vermehrung gehindert werden sollen.

Nachricht vom: 13.06.2017