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Jugendliche mit Betreuern weilen für eine Woche in der Partnerstadt in Italien

35. internationaler Jugendaustausch in Rubiera

35. internationaler Jugendaustausch in Rubiera
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Die Freundschaft lebt: Neulinger zum 35. internationalen Jugendaustausch in Rubiera

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Große Freude herrschte am frühen Samstagmorgen bei Neulingern von elf bis 17 Jahren sowie deren Betreuern, an der Spitze des Koordinators Heinrich Furrer (vorne links). Von Bauschlott aus brachen sie zum 35. internationalen Jugendaustausch Rubiera/Neulingen in die italienische Partnerstadt in der Provinz Reggio Emilia auf.

Am frühen Samstagmorgen sind Neulinger von elf bis 17 Jahren mit ihren Betreuern, an der Spitze des Koordinators Heinrich Furrer, von Bauschlott aus zum 35. internationalen Jugendaustausch Rubiera/Neulingen in die italienische Partnerstadt in der Provinz Reggio Emilia aufgebrochen. Am späten Nachmittag trafen sie dort ein, wo sie für eine Woche bei Gastfamilien wohnen. Ein interessantes Programm ist für die jungen Neulinger zusammengestellt worden. Doch zuerst gab es einen Empfang für die Gäste aus Neulingen im Innenhof von Palazzo Sacrati, dem Rathaus von Rubiera. Die Begrüßung erfolgte durch die Gemeinde und ihre Bürger, mit musikalischer Unterhaltung von der Musikkapelle Herberia. Danach erfolgte die Verteilung der Jugendlichen auf die Gastfamilien, bei denen sie auch das Abendessen einnahmen.
Rund 800 Kilometer von Neulingen entfernt dient die zwischenstaatliche Jugendbegegnung in der italienischen Poebene zum gegenseitigen Kennen lernen, dem Lernen beider Sprachen sowie zum kulturellen und sportlichen Austausch. Ein weiterer Meilenstein am Bau des „Hauses Europa“. Am Sonntagmorgen wurde zusammen mit Jungen aus Polen (Gamow und Pawlow), welche die Jungen von Rubiera und Neulingen anlässlich des Jugendwelttages 2016 als Gäste hatten, ein Gottesdienst in der Gemeindekirche von Rubiera gefeiert. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Spielens der Jugendlichen in San Faustino, unter anderem mit Fußball und Calcetto, Italien-Deutschland-Polen. Ein Stadtrundgang in Carpi (Region Emilia-Romagna) stand am Montag an. Der Nachmittag wurde an den Fischteichen von Campogalliano verbracht. Am Dienstag ist die italienische Partnerstadt erkundet worden. Hierzu zählte auch ein Besuch in den Fernsehstudios von Telereggio. Das Motto am Nachmittag lautete: „Pack die Badehose ein“, denn er wurde im Schwimmbad Komodo in Rubiera verbracht. Eine Besichtigung des Naturschutzgebiets mit Pinienwald im Rubierer Stadtteil Pinarella und dessen Strand, wo nochmals Badekleidung benötigt wurde, erfolgte am Mittwoch. Unter dem Motto „ökologische Nachhaltigkeit“ sollten die Jugendlichen an verschiedenen Stationen erfahren, wie sorgfältig mit Rohstoffen für nachkommende Generationen umgegangen werden soll. Nach dem gemeinsamen Abendessen mit Spezialitäten von Romagna – Piadina, wurde die Rückfahrt nach Rubiera angetreten. Eine Fahrt zu den Wasserfällen des Bucamante (Serramazzoni - Provinz Modena) mit Wanderung und anschließendem Mittagessen in der Hotelfachschule Serramazzoni steht am heutigen Donnerstag an. Ein Ausflug nach Apennin zu den Quellen von Poiano mit anschließendem
gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „Bei den Quellen“ folgt am Freitag. Das Abendessen mit den Gastfamilien durch Spezialitäten der Region, wird auf der „Via Emilia“ eingenommen, und danach findet das traditionelle
Abschiedsfest statt. Eigens für diesen Zweck wird diese Straße vor dem Rathaus voll gesperrt. Zum festlichen Abschluss wird die Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ gesungen, worin vorkommt: „alle Menschen werden Brüder“.
Nach dem Frühstück bei den Familien, wird am kommenden Samstagmorgen die Heimfahrt nach Neulingen angetreten, wo die Italien-Besucher am späten Nachmittag vor dem alten Rathaus in Bauschlott wieder zurückerwartet werden und sie bestimmt ausreichend von ihren vielen Begegnungen und Eindrücken berichten werden können.
„Seit 1985 finden nun ununterbrochen im jährlichen Wechsel, zu Beginn sogar zweimal jährlich, die Begegnungen zwischen beiden Kommunen statt“, freut sich Heinrich Furrer sagen zu können. Von Anfang an ist er deren Koordinator, und wie sein Vize Karl Spörr, seit 2011 Ehrenbürger der Stadt Rubiera.