Fachwerk

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Maßnahme gegen Überpopulation von Katzen

Aufgrund von Bürgerbeschwerden im Ortsteil Nußbaum wurde mit dem Veterinäramt Enzkreis des Landratsamtes eine Futterstelle für freilaufende wilde Katzen begutachtet. Es handelt sich dort um eine Überpopulation von freilaufenden nicht kastrierten Katzen. Dies führt zu tierschutzrechtlichen (teilweise schlechter Gesundheitszustand der Tiere) und ordnungsrechtlichen (Beschwerden der Anwohner) Problemen. Um diese unkontrollierte Vermehrung einzudämmen, wurde daher bereits in KW 49 mit einer Fang- und Kastrationsaktion begonnen.
Die kastrierten und gekennzeichneten Tiere werden aufgrund ihrer Verwilderung (lassen sich nicht anfassen, gewöhnen sich nicht an Menschen) wieder an Ort und Stelle ausgesetzt. Da diese Tiere nicht vermittelt werden können, muss aus diesem Grund die Futterstelle weiterhin kontrolliert betrieben werden. Man hat sich auf einen Ort der Futterstelle im Bereich „Zimmergärten“ geeinigt. Verwilderte Katzen können ohne menschliche Unterstützung vor allem im Winter nicht überleben. Zudem bietet die Futterstelle vorbeugend eine Möglichkeit zur Überwachung der Katzenpopulation. Zahme Tiere können vermittelt werden.

Die Gemeindeverwaltung sieht sich nun häufiger mit dem Problem streunender Katzen und deren Vermehrung konfrontiert.
Heimatlose Katzen pflanzen sich rasant fort. Sie paaren sich auch mit freilaufenden unkastrierten Katzen, die einen Besitzer haben. Dadurch entstehen neue, frei lebende Katzenpopulationen und die bereits bestehenden Gruppen frei lebender Katzen wachsen weiter an.
Die Gemeinde appelliert daher an alle Katzenbesitzer, die ihren Katzen Zugang ins Freie gewähren, diese kastrieren und kennzeichnen zu lassen, um einer Überpopulation und den damit verbundenen Kosten entgegen zu wirken.
Weitere Fangaktionen werden folgen, soweit möglich werden wir Sie über die Termine in Kenntnis setzen.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass streunende Katzen der Gemeinde gemeldet werden können, um weitere Schritte zu veranlassen. Gesucht werden zusätzliche ehrenamtliche Helfer, die bei Fangaktionen Zeit und Enthusiasmus zur Verfügung stellen.

Nachricht vom: 07.12.2017