Fachwerk

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Am Brettener Weg - Neue Kanalisation und Wasserleitungen für besseren Anschluss der Gebäude

Bei der Schlussabnahme haben sich Bürgermeister Michael Schmidt und Ortsbaumeister Ralf Kilgus von der ordnungsgemäßen Bauabwicklung überzeugt, zusammen mit Planer Peter Werner sowie den Firmenvertretern Thomas Jüngling und Steffen Mertz (von links).

Bei der Schlussabnahme haben sich Bürgermeister Michael Schmidt und Ortsbaumeister Ralf Kilgus von der ordnungsgemäßen Bauabwicklung überzeugt, zusammen mit Planer Peter Werner sowie den Firmenvertretern Thomas Jüngling und Steffen Mertz (von links).
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Der „Brettener Weg“ am nördlichen Ortsende von Bauschlott war bisher nur provisorisch erschlossenen. Die dortige Ortrandbebauung beruht auf einem Bebauungsplan aus den 1970-er Jahren. Eine Baulandumlegung erfolgte damals nicht. Die auf der Südseite liegenden Gebäude haben meist über die unterliegenden Privatgrundstücke am Anger entwässert. Bei den Restbauplätzen geht das nicht mehr. Im vergangenen Jahr beschloss der Gemeinderat, dass der Kanal in der Straße so tief gelegt wird, dass alle Gebäude daran im freien Gefälle anschließen können. Ein Vollausbau der Straße sollte nicht erfolgen.

Nach der Ausführungsplanung des Büros Kirn-Ingenieure, Pforzheim, wurden die Bauarbeiten durch das Bauunternehmen Heinrich aus Maulbronn über die Wintermonate trotz widriger Witterungsverhältnisse termingerecht durchgeführt. Im felsigen Untergrund wurde der Abwasserkanal mit seinen 13 Hausanschlüssen in bis zu einer Tiefe von 5,50 Metern verlegt und dabei an den nördlichen Straßenrand zu den Ackerflächen hin verschoben. Dort wurden sieben Einlaufschächte und ein Randstreifen eingebaut, so dass das aus der freien Feldflur kommende Regenwasser aufgenommen werden kann.

Eine Vorsichtsmaßnahme in Richtung künftiger Starkregenereignisse. Für eine eventuell spätere Bebauung der nördlichen Straßenseite wäre die neue Kanalisation ebenfalls ausreichend dimensioniert. Auch 200 Meter Wasserleitungen sind so verlegt worden, dass bei einem möglichen späteren Vollausbau die Straße tiefer gelegt werden könnte. Jetzt erhielt sie wieder einen tragfähigen Belag. Die Gemeinde Neulingen investierte in das Projekt rund 500.000 Euro.

Nachricht vom: 30.05.2017